Hurtigruten-Reise im Winter

Hurtigruten-Reise im Winter

Die letztjährige Norwegen-Reise auf den Hurtigruten*) hat uns so gut gefallen, dass wir im Juli 2018 wieder eine Schiffsreise für diesen Winter buchten. Dieses Mal die südwärts gehende Linie von Kirkenes nach Bergen und wieder wählten wir die «MS Kong Harald»und hofften, dass «Onkel Heinz» der Expeditionsleiter ist.

*) Bericht vom 17.05.2018 und Bericht vom 20.05.2018

Mit der SAS (Scandinavian Airlines) fliegen wir von Zürich via Oslo Richtung Kirkenes, wo wir gegen 20 Uhr landen sollten. Als wir beim Anflug aus dem Fenster schauen, sehen wir im Scheinwerferlicht des Flugzeugs rasende Schneeflocken. Plötzlich heulen die Triebwerke auf und das Flugzeug startet durch. Vom Kontrollturm wurde mitgeteilt, dass eine sichere Landung unmöglich ist. Somit kehren wir Richtung Oslo um. Doch der Pilot muss in Luleå, auf dem grössten Flughafen Nordschwedens nachtanken. Infolge der starken Winde erfolgt die Landung sehr ruppig. Einige Stunden später erreichen wir kurz nach Mitternacht den Airport von Oslo. Nachdem alle Passagiere das Gepäck empfangen haben, bringt uns ein Bus zum Hotel Quality Inn.

Am nächsten Morgen gibt es einen Spezialflug und nach mehrmaligem Verschieben können wir endlich gegen 11 Uhr starten. Die Mehrheit der Passagiere wird in Kirkenes auf ein südwärts fahrendes Hurtigrutenschiff gehen. Im Gegensatz zum gestrigen Nachtflug sehen wir heute die verschneite Landschaft unter uns. Es herrscht immer noch eine heftige Turbulenz, die das Flugzeug bei der Landung in Kirkenes hin und her schüttelt. Wir sehen, wie der Schnee richtiggehend über den Boden gefegt wird. Da der Flughafen über kein Fingerdock verfügt, müssen wir über eine Treppe aus dem Flugzeug steigen und spüren sofort die Kälte (-5°C, durch den «Windchill-Effekt»etwa -14°C). Mit dem für uns vorgewärmten Skoda Octavia von Europcar fahren wir kurze Zeit später auf der schneebedeckten Strasse zu unserem Hotel. Die Mehrheit der Passagiere wird mit Bussen nach Hammerfest gefahren, da die «MS Nordnorge» infolge des Sturmes nicht nach Kirkenes fahren konnte. Später erfahren wir, dass «unser» nordwärts fahrendes Schiff «Kong Harald», infolge stürmischer Winde (Beaufort 8 = stürmischer Wind mit 62-74 km/h) die Häfen von Stamsund, Svolvær und Stokmarknes nicht anfahren konnte.

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Gegen 7 Uhr ist es ziemlich hell, der Sonnenaufgang erfolgt um 7.17 Uhr (falls sich die Sonne zeigt). Da unser Schiff erst morgen eintrifft, haben wir Zeit die verschneite Landschaft zu erkunden. Das Anhalten zum Fotografieren ist bei schneebedeckten Strassen kaum möglich. Es gibt jedoch einige Rastplätze die vom Schnee befreit sind. In Neiden sehen wir die 1902 gebaute «Neiden Kirke». Im Gegensatz zur russisch orthodoxen St. Georgs Kapelle wollte man auch eine lokale norwegische Kapelle haben, da der norwegische Staat damals seine Souveränität in der Ost-Finnmark deutlich machen wollte. Ganz in der Nähe befindet sich der Wasserfall «Skoltefossen», der eher einer Stromschnelle gleicht.

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Hurtigruten – Tag 1

Die Stadt Kirkenes liegt auf dem 70. Breitengrad und hat rund 3500 Einwohner. Sie ist seit 1908 der nördliche Wendepunkt der Hurtigruten-Schiffe. Der Hafen liegt weit im Innern des Varangerfjords und wird vom Golfstrom nicht erreicht. Die Kälte war bisher nicht so gross, dass der Fjord fest zugefroren ist. Somit muss auch kein Eisbrecher eingesetzt werden, damit die Schiffe im Hafen anlegen können.

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Nachdem wir unser Gepäck ausgeladen haben, stellen wir den Mietwagen auf einen Parkplatz und legen den Schlüssel unter die Sonnenblende. Welch ein Vertrauen, dass wir das Auto einfach so stehen lassen können! Ist die Welt hier im Norden wirklich so friedlich?

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Bald beginnt unsere südwärts gehende Reise mit der «Kong Harald» Richtung Bergen. Wir haben Glück, dass «Onkel Heinz» wieder Expeditionsleiter an Bord ist, da er uns mit seinem Wissen begeistert. Pünktlich um 12.30 Uhr werden die Leinen losgelassen. Leider hat sich die Sonne rar gemacht. Kurz nach 16 Uhr erreichen wir bei Dunkelheit den Hafen von Vardø, Norwegens östlichste Stadt. Sie ist die einzige Stadt in Westeuropa, die in der arktischen Klimazone liegt, d.h. dass die Durchschnittstemperatur im Sommer nie 10°C übersteigt. Im Winter ist das Klima stürmisch und kalt. Man sagt, früher hätten die Kinder Steine in den Taschen gehabt, damit sie an stürmischen Tagen nicht davon geblasen werden! Von hier aus, verliess am 24. Juni 1893 der berühmte Polarforscher Fridtjof Nansen mit seinem Schiff «Fram» diesen Hafen um den Nordpol zu erreichen.

Wir gehen von Bord und spazieren mit einer von Heinz geführten Gruppe zur Festung Vardøhus, die von 1734-1738 errichtet wurde und eine Bastion gegen Osten bildete. Die einzigen Schüsse, die aus den Festungsgeschützen dröhnen, sind die Begrüssungssalven für die erscheinende Sonne am 21. Januar, nachdem sie am 23. November während 59 Tagen hinter dem Horizont verschwunden war. Während wir uns durch den Schnee kämpfen wagten sich einige mutige Passagiere zum «Eisbaden» in die Barentssee.

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Zurzeit befinden sich 61 Besatzungsmitglieder und 364 Passagiere auf der «Kong Harald». Die Besatzung arbeitet pro Tag 10-12 Stunden, drei Wochen lang, bevor sie wieder drei Wochen frei bekommt.

Hurtigruten – Tag 2

Um 6.15 Uhr beginnt die Morgendämmerung und eine Stunde später sind wir beim Frühstück, damit wir beim kurzen Tageslicht einiges sehen (Sonnenaufgang 7:42 Uhr – Sonnenuntergang 15:39 Uhr). Wettermässig ist es eine abwechslungsreiche Fahrt bis Hammerfest. Einmal mit Sonne, kurze Zeit später ist es wieder grau. In der Ferne sehen wir den Windpark Havøygavlen, rund 50 km vom Nordkap entfernt. Die Anlagen müssen starke Unwetter, plötzliche Wetterveränderungen und grosse Schneemassen überstehen. Vor dem Anlegen in Hammerfest sehen wir die Insel Melkøya, wo seit 2007 Gas durch eine 143 km lange Gaspipeline vom Snøhvitfeltet (das Schneewittchenfeld) hertransportiert wird. Das Gas wird dann durch Kühlung verflüssigt und als Flüssigerdgas zu den Absatzmärkten in der ganzen Welt transportiert.

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Bei der Einfahrt zeigt sich Hammerfest im schönsten Sonnenlicht. Wunderschön, wie sich die farbigen Häuser mit dem Schnee präsentieren. Zu Fuss sehen wir uns einige Sehenswürdigkeiten an. Bei starkem Schneefall und böigen Winden erreichen wir unser Schiff und bei der Abfahrt geniessen wir das Mittagsbuffet an einem Fenster, während sich das Wetter nun grau-in-grau zeigt.

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An den Nachmittagen werden immer interessante Vorträge für die Passagiere an Bord angeboten. Als wir nach dem Abendessen in der Panoramabar unseren Tee trinken, eilen einige Passagiere hinaus auf Deck 7. Es sind Nordlichter angesagt. Und tatsächlich zeigt sich am Himmel über eine längere Zeit dieses Naturschauspiel.

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Kurz vor Mitternacht erreichen wir Tromsø. Dort warten vier Busse auf etwa 120 Personen. Wir werden zur Eismeerkathedrale gefahren. Sie wurde 1965 eröffnet und vom Architekten Jan Inge Hovik entworfen. Sie sticht mit ihrer untypischen Architektur ins Auge. Das Wahrzeichen Tromsos sieht wie Eiszacken eines Eisbergs aus. Die spitz zulaufenden Wände wirken im Innern noch eindrucksvoller. Am Mitternachtskonzert spielt Robert Akselsen Frantzen Orgel und Klavier, Hanne-Sofie Akselsen Frantzen spielt Querflöte und Anne-Berit Buvik singt den Sopran. Die Akustik ist in diesem Raum ist phantastisch. Ein unvergessliches Erlebnis!

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Hurtigruten – Tag 3

Nach einer kurzen Nacht stehen wir schon vor 7 Uhr auf, denn zuhause können wir wieder länger schlafen. Nachdem verlassen des Hafens von Harstad folgt mit den Risøyrenna ein weiterer Interessenpunkt. Der Risøy-Kanal ist ein künstlich vertiefter Schifffahrtsweg mit einer Länge von 4,8 km und verläuft durch den Risøysund. Er hat eine Tiefe von 7 m sowie eine Sohlenbreite von 100 m. Er ist das Ergebnis langer Bemühungen und ein entscheidender Fortschritt für die Schifffahrtsanbindung der Inselgruppe der Vesterålen. Kurz darauf erinnert uns die 750 m lange Brücke «Andøybrua» bei Risøyhamn an die letztjährige Reise.

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Der nächste Hafen ist Sortland, ebenfalls auf der Inselgruppe Vesterålen. Der Ort gehört zu den wenigen urbanen Zentren in Nordnorwegen, die in den vergangenen Jahren ein Bevölkerungswachstum verzeichnen konnten. Beim verlassen von Sortland klart sich der Himmel langsam auf. Im Sonnenlicht sehen wir in der Ferne die Bergspitzen der höchsten Bergen der Vesterålen.

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Bevor das Schiff den Hafen von Stokmarknes erreicht, fährt es unter der Hadselbrücke aus dem Jahre 1978 durch. Sie überspannt mit einer Länge von 1011 m den Langøysund und ist mit einer Hochfrequenz-Lautsperre ausgestattet, um Füchse an der Überquerung der Brücke zu hindern. Stokmarknes ist das Verwaltungszentrum der Kommune Hadsel auf der Nordseite der Insel Hadseløya. Es ist auch die «Geburtsstadt der Hurtigrute» wo sich das Hurtigrutenmuseum befindet. Beim Besuch sehen wir welche Änderungen in den vergangenen 120 Jahren an Bord der Schiffe vorgenommen worden sind. Außerdem hören wir dunkle Geschichten über Schiffbrüche und Todesfälle, die ebenfalls Teil der Geschichte der Hurtigruten sind. Neben dem Museum liegt das aufgedockte alte Schiff MS Finnmarken, ein beeindruckendes Denkmal.

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Als sich das Schiff auf der Weiterfahrt Richtung Lofoten befindet, folgt der Höhepunkt der Schiffsreise, was kaum zu beschreiben ist. Die Sonne, das Licht, die Berge – diese Landschaftsbilder werden wir wohl nie vergessen. Es ist so wunderschön, dass meine Emotionen mir Augenwasser bescheren. Auch die langsame Fahrt durch die Natur des Raftsunds (Wasserstrasse zwischen Vesterålen und Lofoten) ist bei diesem Licht einfach phantastisch. Sie gehört zu den schönsten Strecken der Hurtigruten! Bevor wir Svolvær erreichen, fährt der Kapitän das Schiff zur nur 100 m breiten Einmündung des Trollfjords.

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Beim verlassen von Svolvær stehe ich auf dem Deck und sehe einige schwache Nordlichter. Kaum in der Kabine kommt die Meldung, dass Nordlichter zu sehen sind. Grandios, dass ich nochmals einige Fotos machen kann.

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Hurtigruten – Tag 4

Wind und Regen sind heute unsere treusten Begleiter. Obwohl die Temperaturen im positiven Bereich liegen, fühlt es sich infolge Windchill-Effekt unangenehm an. Bei scheusslichem Wetter überquert das Schiff gegen 9.30 Uhr den Polarkreis. An der darauffolgenden Polarkreis-Zeremonie können Passagiere freiwillig einen Löffel Lebertran schlucken. Im Gegensatz zu anderen finde ich Lebertran gar nicht schlecht und muss auch das Gesicht nicht zu einer Grimasse verziehen.

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Nachdem Anlegen in Brønnøysund haben wir eine Stunde Zeit um ein bisschen zu spazieren. Infolge des Regens marschiere ich zügig zur Kirche und zur Sehenswürdigkeit  «Kystbyen midt i Norge» (geographische Mitte von Norwegen). Auch bei der Abfahrt regnet es immer noch in Strömen. In der Kabine bekommen wir die Meldung, dass von 22 – 01 Uhr heftige Wellen bis zu 7 m Höhe angesagt sind. Dazu weht der Wind mit einer Stärke von Beaufort 4 (= mässiger Wind = 20-28 km/h). Trotz rauem Seegang schlafen wir ein.

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Hurtigruten – Tag 5

Wegen Gegenwind erreicht das Schiff den Hafen von Trondheim mit fast einer Stunde Verspätung. Heute gibt es schon ab 6.30 Uhr Frühstück, um genügend Zeit in der Stadt zu haben. Während des 2-stündigen Spaziergangs durch Trondheim fehlt die Sonne und infolge der hohen Luftfeuchtigkeit ist es unangenehm kalt. Die Stadt erscheint uns ein bisschen als Geisterstadt. Kein Wunder, denn es ist Samstag und die Läden öffnen erst um 10 Uhr.

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Beim Mittagessen müssen wir jeweils aufpassen, dass nicht zu viele Speisen vom Buffet auf den Teller gelangen, denn das Angebot ist verführerisch. Später zeigt das Expeditions-Team in einem kurzen Film nochmals die Höhepunkte der Reise. Zudem kamen auf dieser Fahrt 2775 NOK (ca. 320 CHF) in die Hurtigruten-Foundation, da viele Passagiere darauf verzichteten, jeden Tag die Kabine reinigen zu lassen und die Handtücher zu wechseln.

Bei der Einfahrt nach Kristiansund haben sich die Wolken verzogen und bei der Weiterfahrt zeigt sich sogar die Sonne. Es ist phantastisch, dass wir am letzten Abend an Bord noch einen Sonnenuntergang erleben.

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Hurtigruten – Tag 6

Am letzten Tag findet zum Abschied das letzte Treffen des Expeditionsteam auf Deck 7 statt. Für alle Passagiere gibt es ein Glas Champagner und nochmals werden viele Fotos gemacht.

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Wir sind nur noch einen Katzensprung von Bergen entfernt. Pünktlich um 14.30 Uhr legt das Schiff am Hurtigruten-Terminal an. Kaum zu glauben, dass auch bei unserem zweiten Besuch in Bergen nach 2018, uns wieder sonniges und relativ mildes Wetter erwartet!

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Wir haben zwei Nächte im Grand Hotel Terminus gebucht. Das Hotel wird oft auch Bergen’s «Grand Old Lady» genannt, weil alle 14 Meeting- und Funktionsräume Frauennamen haben. Im Zimmer 502 verbrachte Roald Amundsen die letzte Nacht, bevor er am 18. Juni 1928 mit dem französischen Flugboot des Typs «Latham 47» zur Rettung von Umberto Nobile und seinen Männern startete und dann abstürzte. Im Zimmer 503 wurde die Rettung geplant und besprochen. In der Whisky-Bar des Hotels ist die letzte Foto zu sehen, die Amundsen zusammen mit einer Gruppe Franzosen zeigt.

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Scheinbar haben wir im letzten Jahr und gestern bei der Ankunft in Bergen wettermässig riesiges Glück gehabt. Heute, am letzten Tag dürfen wir den Regen erleben. Es scheint doch zu stimmen, dass die Stadt mit 2500 – 3000 mm Niederschlag an 250 Regentagen im Jahr die «regenreichste Grossstadt Europas» ist.

Von Bergen flogen wir über Oslo zurück in die Schweiz mit einer phantastischen Reise in «unserem Gepäck».

One Response to Hurtigruten-Reise im Winter

  1. Danke für deine spannende Reisebeschreibung. Beim Lesen fühle ich mich, als sei ich dabei. Herzlich grüsst dich Ursula

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